Langsam kommt Bewegung in das Jobdingen. Aktuell habe ich 10 Bewerbungen offen in verschiedenen Städten.
Ein paar in Düsseldorf, Ratingen, Essen, Duisburg, alles im Umkreis von 30 km.
Am Freitag hatte ich ein Vorstellungsgespräch in Essen-Holsterhausen, am kommenden Dienstag in Düsseldorf-Flingern, am 15. dann in Ratingen.
Ich glaube, dass sich bald was tut und ich nicht mehr lange ohne Arbeit sein werde, ich hab da so ein positives Gefühl.
Ich bin ganz gespannt, wo es mich hin verschlägt
Ich glaube, wenn ich noch im Saarland wohnen würde, wären die Chancen nicht so groß. Glaub ich jetzt mal.
Auf jeden Fall ist es ein gutes Gefühl, dass sich jetzt was tut!
Ich war schon ganz traurig, weil bis heute nachmittag (und nachmittags kommt immer der DHL Mann) noch kein Päckchen da war. Gut, ich war heute nachmittag auf einem Vorstellungsgespräch (was ganz gut lief), aber hmmm
Und gerade klingelte der Nachbar und gab mir ein lustig aussehendes Päckchen
“Juchuuu” jubelte ich über die Straße, machte dann eben ein Foto und freue mich nun auf Sonntag
Tanja kam extra etwas später, damit Chrizzo und ich uns erst etwas ohne Tanja kennenlernen konnten
Der kleine Mann futterte fleißig selbstgemachte Kekse (hach, was für ein süßer kleiner Mann), ich war irgendwie zitterig und Chrizzo unheimlich sympathisch.
Als Tanja mit ihren beiden Süßen kam, wurde es turbulent und ich saß öfter mal alleine in der (ziemlich geilen) Küche, da die beiden ihre Kinder zu etwas weniger Turbulenz ermahnen mussten/wollten. Ich schaute derweil in die Häuser gegenüber, dank bodentiefer Fenster in der Küche kein Problem (für mich) und zur Kulisse der Düsseldorfer “Skyline”.
Wir quatschten über das, worüber Frauen so quatschen, aßen Kuchen, tranken Kaffee und alkoholfreien Holunderpunsch und stellten dann erschrocken fest, dass es ja schon spät geworden war, als der große Mann zur Wohnungstür hereinkam
2. Ich bin dankbar für meine Gesundheit, es ist nicht selbstverständlich.
3. Ich bin bereit für neue Aufgaben.
4. Vanille ist eines meiner Lieblingsgerüche.
5. Meine älteste Weihnachtsdekoration ist ein sternförmiger Teelichthalter von 1994.
6.Man nehme etwas Liebe, Wärme und Kraft, mische alles zusammen und man bekommt das Glück.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Couching , morgen habe ich bisher noch nichts geplant und Sonntag möchte ich hoffentlich das Paket vom Chitime Wichteln auspacken können (bisher ist es noch nicht angekommen)!
Heute lerne ich nach vielen Jahren endlich mal die Frau Chrizzo kennen.
Sie schrieb mich im Juli 2006 das erste mal an, nachdem sie schon längere Zeit bei mir im Blog mitlas. Damals bloggte sie noch nicht selber, war gerade ein dreiviertel Jahr vorher mit Ihrem Mann (“der große Mann”) nach Brasilien gezogen und frischgebackene Mutter des “kleinen Mannes”
Wir waren im Jahr 2003 beide in einem Katzenforum angemeldet, welches es heute immer noch gibt
Dadurch kam sie auf meinen Blog.
Im Oktober 2006 die Anfrage von ihr, wie das denn mit dem Bloggen gehen würde *g*…irgendwie war sie wohl infiziert und bloggt seitdem selbst
Seit letztem Jahr ist sie mit ihrer Familie zurück nach Deutschland gekommen und da sie nicht wirklich weit weg wohnt, haben wir für den heutigen Tag endlich mal einen Termin auf die Kette bekommen.
Da Tanja uns beide auch schon kennt und wir uns eh auch mal wieder treffen wollten, ist sie auch mit von der Partie
Das wird bestimmt gaaaanz toll
Mein Nähkurs hat mir ja neben einem neuen Rock ein paar Erkenntnisse gebracht:
Ich brauch niemanden, der mir immer wieder sagt “Das haben sie aber nicht richtig genäht” oder “Das ist aber nicht schön genäht” oder “Hab ich ihnen doch vorhin schon mal erklärt” . Ich brauche jemanden, der mich ermutigt, mich motiviert, Lob ausspricht oder halt “Beim nächsten mal könnten sie vielleicht noch drauf achten, dass…”
Das Ziel, was ich mit dem Nähkurs erreichen wollte, war, die Angst vor Stoffen und der Maschine zu verlieren, und nicht, um mir meine Garderobe selbst zu nähen. Ich besitze genug gute Kleidung. Und WENN ich dann doch mal Kleidungsstücke nähen will, dann nicht, weil gerade mal Nähkurs ist, sondern, weil mir danach ist.
Die ganzen Mutti-Gespräche kann ich nicht immer aushalten, weil ich eben nicht mitreden kann.
Der Druck “Ich muss zum nächsten Mal ne neue Idee haben, was ich nähen will, muss mir Stoff kaufen etc.” missfällt mir. Es ist immer noch Freizeit und ich finde Freizeit mit Druck passt nicht zusammen. Ich empfinde es als unangenehm.
Also habe ich für mich entschieden, dass ich jetzt noch drei mal zum Nähkurs gehe (also noch bis zu den Ferien) und dann jemandem anderen den Platz freimache
Den Rock hab ich übrigens über “Vormachen-Nachmachen” geschneidert. Warum ich etwas wie machen sollte, keine Ahnung, Nochmal und alleine würde ich das nicht hinbekommen, die Logik fehlt mir da.