
Ausblick
Originally uploaded by WaWiBu
Da ich aufgestanden bin (Betten sind mir noch zu hart) schreibe ich um diese unchristliche Uhrzeit diesen Eintrag.
Wir sind gestern Abend nach 5:45 Fahrtzeit ohne Stau und Regen gut hier angekommen.
Ferienwohnung ist super, total nette Vermieterin, geniale Landluft und zur Ankunft gab es direkt noch warme Milch, herrlich!
Das Foto zeigt den Ausblick vom Südbalkon.
An das harte Bett muss ich mich noch gewöhnen
Ich denke, nächste Nacht sieht das schon besser aus.
Ansonsten: Alles toll
Gebügelt ist alles, jetzt muss morgen nur noch eingekauft werden und die Koffer gepackt werden
Wir freuen uns wie zwei kleine Kinder “Nur noch einmal früh aufstehen”
Unsere Lieblingsnachbarn werden wie immer auf Haus und Katzen aufpassen (also für Futter und Wasser sorgen), wie immer werden wir uns bei der Schlüsselübergabe festquatschen, wie immer werde ich am Samstag morgen doch nicht fahren wollen (ist sone Macke von mir).
Am Samstag ist dann erst mal Ankommen angesagt. Die Gastgeber und die Ferienwohnung haben wir im Winterurlaub schon kurz kennenlernen dürfen, hier gehts hin.
Wir werden eine Reisetagebuch schreiben und zusammen mit den Bildern des jeweiligen Tages am Ende ein Fotobuch zusammenstellen.
Kinners, ich freu mich


nun, ich hab noch einiges zu lernen, habe ich gemerkt….vor allem: Geduld!
Frau…äh…Mutti hat aufgerufen, und ich bin dem Aufruf gefolgt: Zeig mir dein Bad:
Ich zeige nur einen Teil davon, meine Wohlfühloase:

Auf den Fensterbänken diverse Quietscheentchen, drumherum Kerzen, Palme und Schaumgedöns um das Wellness-Feeling perfekt zu machen.
Toiletten sehen eh fast alle gleich aus, und Schnickeldi wird bei mir in einem sechseckigem Weihnachtsgeschenkkarton gelagert, den mir meine beste Freundin mal vor über 10 Jahren geschenkt hat
Das brauch ich also nicht abzulichten
Für den Waschtisch hat MamS damals einen großen Unterschrank gebaut mit vieeel Stauraum hinter zwei Türen. Den müsste ich mal wieder ausmisten und aufräumen
Darüber ein maßgefertigter Spiegel.
Eine Muschelkerze in einem Sternenteller, der mit Kieselsteinen gefüllt wurde, eine Muschelkette, die von der Decke baumelt und Muscheldekokrams an einigen Ecken lassen leicht maritimes Flair aufkommen
P.S: Bücher oder Zeitschriften wird man bei uns nicht finden, weder in diesem Bad noch auf dem Gäste-WC, woanders kann ich bequemer sitzen und lesen
“Duisburg? Hochöfen, Schimanski, Hafen, aber schöne Seiten, nein, doch nicht in Duisburg!”
So habe ich bis vor einiger Zeit noch gedacht und so denken viele andere Menschen über diese Stadt immer noch.
Ich habe meine Meinung in den letzten 2 Jahren drastisch geändert.
Ich mag diese Stadt. Die Innenstadt muss sich in den letzten Jahren gewandelt haben, das neue Forum und das CityPalais mit seinem Casino sind nur zwei Beispiele dafür.
Es gibt viele Ausflugsziele (Zoo, Landschaftspark Nord, die Sechsseenplatte (Edit 27.8. um 09:34: Da hab ich doch glatt den tollen Innenhafen vergessen) und viele schöne Parks.
Auf der Seite Duisburg Bilder werden viele Facetten dieser Stadt dargestellt. Besonders hervorheben möchte ich die Fotos von unserem Rathaus, in dem MamS und ich uns vor über einem Jahr das Ja-Wort gegeben haben
Ein sehr schönes Rathaus, da kommt der seelenlose Klotz in meiner Heimatstadt Essen nicht mit
Heute war ich also das erste mal im Nähkurs. Wir sind eine kleine Gruppe von 7 Frauen, neben mir noch eine Frau, die auch neu dabei war. Sie hat aber schon direkt losgelegt mit Schnitten und nähen, also nicht son Näh-DAU wie ich
Nun, ich war erst mal 1 1/2 Stunden damit beschäftigt, alle Stiche meiner Maschine auf zwei Stücken Jeans auszuprobieren, meine Maschine kennenzulernen, verschiedene Einstellungen und (TUSCH) :

mein erstes Knopfloch zu nähen:)
Beim nächsten Mal (nach dem Urlaub) werde ich mich dann wagemutig an eine Tasche herantrauen
Kam mir den anderen gegenüber echt ziemlich dumm vor, ABER ich geh ja nicht in einen Kurs, weil ich schon alles kann, sondern um es zu lernen.
Wichtig (so bestätigten mir die anderen) ist es erst mal, seine Maschine zu kennen.
Als ich noch klein(er) war, fuhren meine Mum und ich jedes Jahr (manchmal auch zweimal) in den Schwarzwald zu ihrer Freundin. Wir verbrachten ein paar unbeschwerte Tage, waren öfter drüben in der Schweiz zum Einkaufen und genossen den Schnee.
Gerade eben habe ich ein Foto aus dieser Zeit gefunden, es zeigt mich im November 1977 in Dogern (ein kleines Örtchen nähe Waldshut/Tiengen):

Nachdem ich gestern abend immer mal wieder rennen musste, weil ich anscheinend irgendwas nicht vertragen habe oder zuviel Mist in mich hereingestopft habe, habe ich mir heute morgen zum Frühstück mal Haferschleim gemacht.
Naja, es war eher eine Hafermilchpampe.
Im Krankenhaus nach meiner OP hab ich die immer so gerne gegessen, daran habe ich mich zurückerinnert, die hat da aber eher so vanillig geschmeckt.
Meine Pampe war zwar essbar, aber bei weitem nicht so lecker wie das, was ich damals 3 Tage lang zu essen bekam.
Ob ich es beim nächsten mal einfach mal mit etwas Vanillepuddingpulver versuchen soll?
Irgendwann letzte Woche ist mir aufgefallen, dass ich wohl meine tolle Crumpler iPhone Tasche verloren haben muss. Das kann nur passiert sein, als ich meine Wanderschuhe eingelaufen habe und für eine bestimmte Zeit den Rucksack aufhatte, als ich mit dem iPhone irgendwas GPS mäßiges rumgedingst habe.
Denn seitdem wurde die Tasche nicht mehr gesehen. Weg issie.
Was also machen? Nähmaschine schnappen, alte, ausrangierte Jogginghose nehmen, Stück vom Hosenbein abschneiden, very quick und noch dirtyer mal eben eine neue Tasche nähen:


Nicht schön, aber selten. Und zweckmäßig. (Wat freu ich mich, wenn übermorgen der Nähkurs losgeht
)
Selbst der allerhöchste Berg kann die Sonne nicht fernhalten.
Unbekannt
Und die Sonne ? Die tragen wir in uns. So. Und damit ist jeder Berg zu schaffen!
Schließlich sind wir gesund und nicht allein.
Klingt nach Geschwafel? Ist aber so