Wir fuhren in unserem “Dicken”. Du saßt auf der Rückbank, ich war am Steuer. Du zogst mich nach hinten, wolltest mich küssen. Der Dicke war auf Autopilot gestellt, Tempomat war drin und (so sagte MamS) “Spuromat”, damit der Wagen in der Spur blieb.
Wir küssten uns. Wild. Dann schlingerte der Wagen und wich anderen Fahrzeugen aus. Ich fing an mich zu verkrampfen und zu schreien.
Ein Stau. Einen automatischen Bremsassistent hat das Auto nicht. Der Tacho zeigt 120 km/h. Ein LKW am Stauende, dunkelblau. Ich nehme deine Hand, weiß, dass unser Ende naht und sage “Ich liebe dich!!”
Wir rasen ungebremst in den LKW.
Ich werde weinend wach.

Mit Wäschewanne voll kaltem Wasser, so unheimlich angenehm gekühlten Füßen, draußen getrockneter Wäsche und einem Ohrenmix aus Kinder-/jungen Teenagergequieke nebst Plantschgeräuschen und Pet Shop Boys aus unserem Haus kommt das richtige Feeling auf, um sich auf die nächsten 6 Wochen hier einzustellen.
Der Gartenkalender, sehr hilfreich für zwei so Garten-DAUS wie wir es sind
Ich mag Gartenarbeit, aber ich hab keine Ahnung, wann was zu tun ist…also erst mal nachlesen *g*.
Wenn ein Doc zum Überreichen der Einweisung fürs Krankenhaus extra persönlich ins Wartezimmer kommt, mir die Hand gibt und “Toi, Toi, Toi für Freitag und alles Gute” wünscht, find ich das sehr sehr nett.
Es war das zweite mal, dass wir uns gesehen haben und beim ersten Mal letzte Woche hat er mir Dinge erzählt, die mein letzter Arzt nicht mal ansatzweise in Erwägung gezogen hätte. Er hat mich während des Gesprächs angeschaut, hat mich ausreden lassen, mir zugehört. Lange.
Das Vertrauensverhältnis war sofort da.
Und beim Verabschieden meinte er “Das kriegen wir schon hin” und begleitete mich aus dem Untersuchungszimmer.
Kannte ich alles nicht von meinem alten Doc.
Wieder mal: angekommen.