Jahresarchiv für 2009

Du suchst im Moment im Archiv von Carryboo…Verdingsung von Gedanken..

an alle meine Leser und Leserinnen

Liebe Leser und Leserinnen meines Blogs,

ich wünsche euch und Ihnen ein gesundes, erfolgreiches, friedliches und gutes Jahr 2010.

Wir werden heute abend auf einigen Raketen, die wir in die Silvesternacht schießen, all das schreiben, was wir BITTE im neuen Jahr nicht wieder haben wollen. Und auf einer werden wir ganz fett 2009 schreiben, denn dieses Jahr war so ziemlich das beschissenste seit vielen vielen Jahren :)

Für uns KANN es nur besser werden, denn ich fange im neuen Jahr wieder an zu arbeiten :)
Ich freue mich über viele neu dazu gekommene Leser, über neu geschlossene Freundschaften und hoffe, dass es im nächsten Jahr nach wie vor Spaß machen wird, in Klein-Bloggersdorf mit euch und Ihnen zu kommunizieren :)

Einen guten Rutsch wünscht Kari :)

Gedingst von Carryboo am 31. Dezember 2009
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8 Meinungsdings


Schnipsel der letzten Tage

Montag:
Einkaufen der Farbe (fliederfarben) und Erweiterungen von Iva*. Ich musste mich direkt an Frau Antonmanns Sag Niemals Nie erinnern, denn ich bin nicht unbedingt ein Fan dieses Regals. Aber es lässt sich prima zersägen und in die Dachschräge einfügen.
Der nachmittag und Abend geht fürs Streichen der großen Wand drauf, standesgemäß im Blaumann.

Das Gerüst brauchten wir natürlich auch, da unser Arbeitszimmer jetzt im Dachgeschoss ist und wir es doof fanden, nur so hoch zu streichen, wie wir selbst kamen :)

Am späten Abend war die Wand dann komplett fliederfarben.

Dienstag:
Nach einer unruhigen Nacht (manches wiederholt sich halt immer mal wieder) mehr schlafend als wach aufgestanden, Kleiderschrank oben abgebaut, ins Gästezimmer geschleppt, dort wieder aufgebaut, eingeräumt.
Über noch mehr Platz und Licht im Arbeitszimmer gefreut :)
Während ich den Schrank unten eingeräumt habe, hat MamS die andere Wand gestrichen.
Dazwischen noch Babyspinat kennengelernt und zusammen mit Kartoffeln und Rührei zusammen gebrutschelt :)

Mittwoch:
Beerdigung meines Großonkels, der am 17. 12. gestorben ist. Er war schon lange krank und am Ende war es nur eine Erlösung. Meine Großtante (die Schwester meines verstorbenen Opas) und mein Großonkel waren 58 Jahre verheiratet, als Kind war ich dort viel zu Besuch und wir haben alle Familienfeiern zusammen verbracht.
Und auf einmal ist wieder jemand, der irgendwie immer schon da war, nicht mehr da.
Danach bei einem leckeren Kaffee viele Gespräche mit Verwandten geführt.
Nach einer Stunde dann wieder ins Ikea, noch mehr Bretter für den Iva* gekauft.
Zu Hause dann alles rumgeräumt, eingeräumt. eingerichtet, wieder alles schön gemacht.

Hier die fotografischen Schnipsel:

Gedingst von Carryboo am 30. Dezember 2009
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7 Meinungsdings


Rondo Veneziano

Weihnachten 1985:
Meine Mutter war bereits nach Düsseldorf gezogen zu ihrem neuen Freund, sie nahm mich gegen Abend des heiligen Abend (sagt man das so?) immer mit.
Ich freute mich über meine Geschenke: Eine Teddyjacke (kennt die noch jemand?), einen Regenschirm (in pink mit Herzchen drauf), Parfüm (My Melody, auch in pink) und eine Kassette von Rondo Veneziano, denn diese Musik habe ich damals (neben A-ha und den Pet Shop Boys) auch geliebt. Natürlich gab man das genauso wenig zu wie einen Besuch beim Fast Food Schotten :)

Vorhin hab ich beim Umräumen von Kisten eine Kassettenbox gefunden und reingeschaut: Da war sie auf einmal wieder, viele Jahre in Vergessenheit geraten: besagte Rondo Veneziano Kassette.
Und jetzt läuft bereits die zweite Seite im Tapedeck. Direkt beim ersten Lied fühlte ich mich wieder zurückversetzt in das Jahr 1985, konnte die Melodien mitsummen, bekam Gänsehaut, dachte an die Teddyjacke, an die Weihnachtsfeste früher als Kind und fühlte mich unendlich wohl :)

Musik kann in mir so viel bewegen. Es berührt mich zu Tränen, es versetzt mich sofort in eine andere Zeit, es lässt mich mitwippen, Gänsehaut wachsen. 1985 wie 2009.

Gedingst von Carryboo am 28. Dezember 2009
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3 Jahre

Heute vor drei Jahren habe ich Hanni und Nanni in die Transportbox gepackt und bin völlig glücklich wieder zurück in meine Heimat gezogen.
Seitdem ist viel passiert und immer wieder/noch kommt ein Glücksgefühl in mir auf, wenn ich Menschen so reden höre, wie ich es tue, wenn ich über die Autobahn fahre und mir alles so vertraut vorkommt.

Es war echt die beste Entscheidung meines Lebens nach Hause zu ziehen ;) MamS hätte mich nicht im Saarland gesucht *gnihihi*. Und nur 1 1/2 Monate später hatte er mich dann gefunden. Nur 27 km von ihm entfernt.

Gedingst von Carryboo am 27. Dezember 2009
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Weihnachtsschnipsel

Heiligabend:

  • Das im Januar in Oberstdorf mit den anderen Figuren in Oberstdorf gekaufte Jesuskind ist nicht mehr aufzufinden, die große Keksdose, wo alle Figuren (und auch die Weihnachtshauptperson) aufbewahrt wurden, ebenfalls.
    5 mal beide Kellerräume durchsucht, ebenfalls an Orten, wo es eh nie gewesen wäre (Auto, Garage, Kleiderschrank..)
    Damit die Krippe nicht leer bleibt, legte Mams einen Tannenzapfen in die Krippe.
  • Das Essen ist so genial geworden, eine so zarte Ente und selbstgemachter Rotkohl und Klöße, dazu reichlich Sauce.
  • Heiligabend so ganz ohne Geschenke: Irgendwie fehlte da was. Aber die Weihnachtsstimmung war dieses Jahr eh nicht da.
  • Den Abend verbrachten wir dann auf der Couch, ich hatte Lust auf “Herr der Ringe”. 4 Stunden netter Zeitvertreib, dann lief noch irgend so ein lustiger Film im WDR und gegen 23.00 Uhr gingen wir ins Bett.

1. Weihnachtstag

  • Gegen 9.00 aufgestanden, gefrühstückt, Geschenke für unsere beiden älteren Neffen eingepackt, geduscht, angezogen, gefrustet, weil mir kaum noch was passt, nach Wesel gefahren.
  • Wieder gegessen, Neffen beschert, gemerkt, dass die Legozeit vorbei ist (und stattdessen sich mehr über Grafikkarten und Speicherkarten und Nintend* DS Spiele gefreut wurde *g*)
  • Grafikkarte eingebaut “Cool, jetzt kann ich das Spiel auch endlich mal richtig spielen” (Neffe)
  • Abends dann wieder zu Hause, noch ne Portion Rotkohl gefuttert, kein Wunder, dass ich zunehme, bei meinem Appetit.

to be continued

Gedingst von Carryboo am 26. Dezember 2009
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Die nächsten Tage

Heute haben wir nochmal kurz unser Haus ein bisschen herausgeputzt. Heute abend dann noch kurz ein paar Lebensmittel einkaufen (um 19.00 Uhr, da isses nicht mehr so voll) und morgen dann Heiligabend, zu zweit.
Muttern ist ja wie jedes Jahr wieder auf Gran Canaria, und Schwiegerpapa will den Heiligen Abend lieber alleine verbringen (mehr als anbieten und einladen wollten wir nicht).
Also werden wir morgen abend bei selbstgemachtem Rotkohl, Flugente und Klößen in Zweisamkeit verbringen.
Am 1. Feiertag sind wir dann unterwegs, Mittagessen und Kaffee bei Schatzis älterer Schwester.
Am 2. Feiertag bei Schwiegerpapa mit Schatzis jüngerer Schwester.

Schade, dass wir es dieses Jahr nicht auf die Kette bekommen haben, alle zusammen zu feiern am 1. Feiertag, aber manchmal macht es sich der angeheiratete Part meiner Familie ein bisschen selbst schwer ;-)
Trotzdem freue ich mich aufs gemütliche Zusammensitzen, wenn man dann mal da ist.

Nächstes Jahr, so haben wir aber beschlossen, sind wir am 1. Feiertag alle wieder zusammen beim Schwiegerpapa :)

In diesem Sinne, besinnliche Weihnachtstage :)

Gedingst von Carryboo am 23. Dezember 2009
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Jahrzehnte Stöckchen

Drüben bei Tanja gefunden und natürlich mitgenommen:

Das Jahrzehnt in Stichwörtern:

1999:Oma gestorben, Vertrag als Erzieherin in Ratingen läuft aus, Arbeitslosigkeit, Job an der Techhotline.
2000: Trennung, Austoben, erstes mal im Saarland, neuer Freund (im Saarland)
2001:Umzug ins Saarland, 40 qm (über den Eltern), Umzug in eigene Traumwohnung, Trennung, kennenlernen von P.
2002: Schichtdienst, Umzug in kleinere Wohnung eine Etage tiefer, Tod einer lieben Freundin und Kollegin,die mit mir zusammen ins Saarland gewechselt ist (Wohnungsbrand), erster Renault Clio Neufahrzeug)
2003: Totalschaden nach nur 9 Monaten, neues Auto, Vater an seinem Alkoholismus gestorben, Walken um den Weiher, Kreta, Hanni und Nanni aus dem Tierheim geholt
2004: 90ster Geburtstag meines Opas, Umzug nach Jägersfreude, neuer Job als technische Redakteurin und kein Schichtdienst mehr. Das erste mal Weihnachten ganz alleine.
2005: Tod meines Opis, neuer Freund, erneuter Umzug näher zur Arbeit, Fitness-Studio, Wegzug des Freunds und Trennung, immer wieder Traurigkeit und Heimweh. Weihnachten auf Gran Canaria.
2006: Viele Fotosessions, vernarbtes Herz, ständig auf der Suche, Heimweh wird unerträglich: Kampf um den Wechsel zurück ins Ruhrgebiet, nach Weihnachten dann der Umzug nach Essen. Glück.
2007: Kennenlernen von MamS, zurück an die Hotline, St. Peter-Ording, Umzug zu MamS, ANGEKOMMEN!!!!, Krankheit, Therapie und Kündigung.
2008: Heiratsantrag in der Neujahrsnacht, Brauthormone, Zyste, Traumhochzeit, Flitterwochen, Tod des LGs, meiner Mum, Zysten-OP, MacBook.
2009: Immer wieder neue Diagnosen beim Gyn, Jobkündigung (Krise), große OP im Mai mit neuer Diagnose Endometriose, zweite (kleine OP) im Juli, Berlin, Kummer wegen privater Zusatzversicherung, Jobzusage
2010: Neuer Job, und hoffentlich viel tolles und kein Rezidiv und vielleicht irgendwann mal ein Kugelbauch.

Gedingst von Carryboo am 22. Dezember 2009
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Und dann war da noch…

…zweimal Überraschungspost im Briefkasten, als ich nach Hause kam, einmal eine total süße Karte aus dem Haus Chrizzonik (mit Worten, die mich sehr gerührt haben, ich bin auch sehr froh, euch kennengelernt zu haben und hoffe, das war nicht das letzte mal, euch getroffen zu haben) und einen Axtmörder (Mensch aus dem Internet) ööööhm, Anhänger(?) aus dem Hause Traumberg, natürlich selbst genäht und bedruckt (behaupte ich jetzt einfach mal):
Weihnachtspost

Darüber habe ich mich noch mehr gefreut wie über den Tannenbaum, den MamS aufgestellt hatte, als ich arbeiten war :)

Vielen Dank euch beiden *straaahl*

Gedingst von Carryboo am 22. Dezember 2009
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Kennenlerntag

Heute war ich am letzten Kindergartentag im Jahr zu Besuch in meiner neuen Einrichtung.
Ich wurde direkt fröhlich von den anwesenden Kolleginnen willkommen geheißen, morgens sitzen alle erst noch mal gemütlich beisammen, tauscht sich aus, kommt erst mal an.

Die Kinder haben mich auch sofort akzeptiert und die Kollegin, mit der ich zusammen arbeite, liegt mit mir auf einer Wellenlänge.
Als wir aus dem Kindergartengottesdienst wiederkamen, war sogar das Christkind kurz vorher hereingehuscht und hat was da gelassen….ich hab gesagt, wenn das immer so spannend und interessant da sein würde, dann würd ich im Januar wieder kommen :)))

Ich hab mich direkt total wohl gefühlt!

Gedingst von Carryboo am 22. Dezember 2009
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Weihnachtspäckchen für die Tafel

Dieses Jahr war zwar für uns ein Jahr der finanziellen Einschränkungen, bedingt durch meinen Jobverlust und diverse Arztrechnungen. Dennoch geht es uns nicht wirklich schlecht: Wir haben genug gutes Essen, ein großes Haus, eine Familienkutsche in der Garage und gute Kleidung.
Nur weil ich mir dieses Jahr kein paar Schuhe gegönnt habe, geht es uns nicht schlecht.

Und daher haben wir den Gedanken, den wir schon im letzten Jahr hatten, etwas an bedürftige Duisburger zu geben, die regelmäßig die Tafel besuchen, in die Tat umgesetzt:
Die Weihnachtspäckchen-Aktion der Tafel
Samstag haben wir einen Großeinkauf gestartet mit allem, was so in ein Paket unserer Meinung nach hineingehört:
Nudeln, Reis, Süßigkeiten, einen Christstollen, und viele andere Leckereien und Knabbereien. Sowie ein paar Dosen Katzennassfutter und Leckerlies, wenn das Paket an einen Katzenbesitzer gehen sollte (wir haben dies draufgeschrieben).

Heute vormittag haben wir dann das Paket schön verpackt in Geschenkpapier, dazu eine Karte und dann zur Tafel gebracht.
Mir hat es sofort die Kehle zugeschnürt, als wir durch die Menschenschlangen der Empfänger liefen und wir parkten mit dem dicken A6 vor der Tür.
Drinnen wurden wir von einem Helfer, der schon einige Päckchen stapelte, freundlich begrüßt :)
Es kamen immer mehr Päckchen an und er meinte, dass sie das Ziel bis übermorgen locker schaffen würden, so dass auch jeder ein Päckchen bekommen würde.

Als wir dann wieder durch die Menschenmenge rausgingen, kamen mir langsam die Tränen. Im Auto ließ ich meinen Tränen ihren Lauf. Ich war erschüttert, wie viele Menschen dort in der Kälte standen und darauf warteten, hereingelassen zu werden, um ihren Wocheneinkauf zu tätigen. Ich war aber auch andererseits irgendwie froh, dass es so viele Pakete waren, die gepackt wurden, um wenigstens um Weihnachten das Gefühl zu haben, nicht vergessen worden zu sein.
Ich kann es irgendwie nicht anders ausdrücken.
Ich finde die Arbeit der Tafeln in unserem Land beeindruckend.

Für uns steht fest: Wir machen nächstes Jahr wieder mit!

Gedingst von Carryboo am 21. Dezember 2009
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