“An jene, die am Leben geblieben sind,
um Trauer zu tragen.
So wahr wir verschieden sind,
ich möchte euch sagen,
dass ich weiß, wie ihr euch fühlt.
Da wird der Boden unter Einem einfach weggespült,
wenn etwas Großes wie der Tod
sich durch das Leben wühlt
und dennoch dauert es Tage,
bis man irgendwas fühlt,
bis man verletzt am Boden liegt.
Was soll dich jetzt noch berühren?
Du hast verloren, was du liebst
und diese Leere lässt dich spüren,
dass du lebst.
Wie grotesk.
Wie verzehrt sich Liebe in Schmerz,
zerfetzt dich und bricht dir das Herz.”
Thomas D. “An alle Hinterbliebenen”
8 Jahre waren er und meine Mama ein glückliches Paar. Ich hatte meine Mum zuvor noch nie so glücklich gesehen.
Vor einem Monat war er so stolz, als er mich zum Traualtar führen durfte.

Heute nacht hat meine Mum ihn im Wohnzimmer gefunden. Er lebte nicht mehr. Plötzlicher Herztod, völlig unerwartet.
Ein immer fröhlicher und herzensguter Mensch war er.
Wir sind alle fassungslos und unendlich traurig.
2 Wochen in der Einsamkeit. Nur Schatz und ich, in einem Haus auf dem Berg, mitten im Wald.
Und ganz viele Wespen, Bienen, Fliegen, Eidechsen, ein Fuchs und eine Maus.
Am 4.10. (Tag unserer Anreise) begann in der Toskana die Jagdsaison. Morgens um 6.00 Uhr saßen wir senkrecht im Bett nach den ersten Schüssen
Viel gesehen haben wir, wel wir einfach ausgerissen sind, wenn uns das Gesummsel und die Schießereien zu viel wurden
Jetzt sind wir aber wieder froh, zu Hause zu sein, bei Hanni und Nanni
Genaueres gibts drüben im Hochzeitsblog