1. Willst Du/hast Du ein Kind? Ja, ich (wir) will (wollen) definitiv Kinder. Mindestens 2.
2. Was würdest Du in der Erziehung anders machen als Deine Eltern? Sie nicht mit Missachtung strafen, wenn etwas schief gelaufen sind. Sie sollten aus ihren Fehlern lernen, aber nicht durch Liebesentzug, Popoklätschen und sonstigen Misshandlungen. ich würde sie öfter loben und motivieren. (ich rede von meiner Oma, bei der ich aufgewachsen bin)
3. Ist es toll jung Eltern zu werden oder besser älter zu sein (über 30)? Kann ich nicht beurteilen, da ich bisher keine Kinder habe. Ich denke, man wird automatisch reifer durch die Geburt eines neuen Menschenkindes.
4. Strenge oder antiautoritäre Erziehung? Ein gutes Mittelmaß aus Liebe, Grenzen, Wärme, Geborgenheit, Strenge, wo sie hingehört.
5. Den Spruch “Die andern dürfen aber auch!” hat wohl jeder schonmal gesagt oder als Eltern gehört: Was haben Deine Eltern dazu gesagt? Was sagst Du zu Deinem Kind? Ich hörte: “Die anderen sind mir egal…wenn die anderen von der Brücke springen, springst du dann auch?”
Ich würde wahrscheinlich aus Hilflosigkeit was ähnliches sagen.
Fragen von Gimme Five
Der samstag morgen war (wider Erwarten) sehr angenehm bei meiner Mutter, ich habe alle Fehler an ihrem Rechner beheben können, er druckt jetzt wieder, geht online und hat wieder Sound. Ein sehr intensives und gutes Gespräch gab es oben drauf.
Als ich dann nach Hause kam, erlebte ich eine große Enttäuschung. Ich hatte der Mutter meiner beiden Halbgeschwister vor ca. 2 Monaten angeboten, dass sie meine Küche aus Essen bekommt. Nix dolles, aber sie hält noch ein paar Jahre. Waschmaschine, E-Herd, Spülmaschine, Spüle und ein paar Schränke. Da sie bald auch auszieht und dann keine Küche mehr hätte, sagte sie sofort dankend zu.
Jede Woche fragte ich nach einem Termin, wann sie es abholen käme. Da sie selbst kein Auto hat, ist sie auf andere angewiesen.
Morgen dann hätte der besagte Termin sein sollen. Heute sagte sie ihn mir wieder ab, da der “Fahrer” morgen den ganzen Tag arbeiten müsse. Ich wurde ziemlich wütend und meinte dann “Gut, da du jetzt lange genug Zeit hattest, diese geschenkte Küche abzuholen bzw. darum zu kümmern, dass sie abgeholt wird, gebe ich jetzt noch ne Woche Zeit, und dann wird sie entsorgt.”
Hätte ich das gewusst, wäre sie mit umgezogen und wir hätten keine Entsorgungskosten bzw. Transportkosten zahlen müssen.
In zwei Wochen muss die Wohnung übergeben werden und ich habe mich mal wieder auf andere verlassen. Jetzt bin ich sowas von wütend, boaaaaaahr ey!
1. Vor 1 Jahr? Hoffnungen und Traurigkeit. Damals noch im Saarland.
2. Vor 5 Jahren? Meine Freundin und Arbeitskollegin war gerade bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen und ich war in tiefer Trauer,.
3. Vor 10 Jahren? Da habe ich gerade angefangen als Erzieherin zu arbeiten in Ratingen, momentan fahre ich auch wieder jeden Tag in diese Stadt.
4. Vor 15 Jahren? Noch nie einen Freund gehabt (der erste Freund kam erst im November 92) und völlig naiv
Gerade erste eigene Wohnung bezogen und versucht, mich abznabeln.
5. Weisst Du noch etwas über Deine Kindheit? Wenn ja, was? Viel zu viel, um es hier niederzuschreiben, meine Erinnerungen gehen bis ins dritte Lebensjahr zurück.
Jede Nacht das gleiche Spiel. Ich werde ab 4.00 Uhr wach, manchmal ist es auch 4.30.
Ich kann nicht mehr schlafen, wälze mich rum, stehe auf, esse ne Milchschnitte, lege mich wieder hin, versuche weiter zu schlafen, klappt meistens nicht auf Anhieb.
Stehe entweder wieder auf, mache mir ne heiße Milch mit Honig oder mache was anderes.
Und das fast jede Nacht. Seit ca. einem Jahr. Gerade wieder. Fast schon konditioniert auf die Uhrzeit.
Tagsüber bin ich dann immer wie gerädert.
Ich packe im Arbeitszimmer Kartons aus, Bücher ohne Ende. Bemerke, dass meine Tasse Kaffee leer ist.
Ich gehe runter in die Küche, stelle die Senseo an, befülle sie mit einem Pad Mocca Gourmet, hole die noch ungeöffnete Packung Vollmilch aus dem Kühlschrank, drücke die Taste an der Senseo. Der Kaffee läuft ein, ich öffne währenddessen die Packung Milch, stelle sie neben die Senseo, stelle die senseo aus, entsorge den Pad, stelle die gerade geöffnete milch wieder in den Kühlschrank, mache mir 2 Löffel Zucker in meine Tasse.
Ich befinde mich auf der zweiten Stufe Richtung 1. OG als ich bemerk, dass meine Tasse nur halbvoll ist und ich die Milch vergessen habe, auch einzugießen
Heute sind endlich meine ganzen Möbel und Sachen gekommen.
MamS hat alles gemanaged und heute morgen in Essen geholfen wie sonst was.
Der Außenaufzug konnte nicht zum Einsatz kommen, weil er defekt war, und daher musste alles die drei Etagen runtergeschleppt werden.
Aber immer noch besser als bei meinen Einzug vor 8 Monaten in diese Wohnung, da wurde es alles 3 Etagen HOCHgeschleppt
Heute nachmittag war dann alles hier und nun sitzen wir auf meiner Couch und sind zufrieden (und ich glücklich)
Letzte Autofahrt: Vor ner halben Stunde vom Drogeriemarkt nach hause
Letzter Kuss: Heute morgen beim Tschüss sagen
Letzter Weinkrampf:irgendwann letzte Tage
Letztes Buch: “Millionär” von Tommy Jaud, sehr geil, ich hatte es in zwei Tagen ausgelesen und schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht bei einem Buch.
Letzter Film: Samba in Mettmann (ich liebe Hape Kerkeling, aber der Film war nicht so meins)
Letztes benutztes Schimpfwort: Saftsack (im Auto)
Letztes Getränk: Habe gerade eine Tasse Milch neben mir stehen.
Letztes Essen: Heute mittag gabs Bratkartoffeln mit Rührei.
Letzter Anruf: Heute vormittag mit der Ex-Freundin meines verstorbenen Vaters, mit der ich mich ziemlich gut verstehe.
Letzte Sendung im TV: Oben genannter Film am Samstag
Letzte Dusche: Heute morgen
Letzte CD: Mika “Life in Cartoon Motion”
Letzter gekaufter Gegenstand: Drogerieartikel
Letztes Mal aufgeregt wegen: der Schramme, die meine Nachbarin letzte Woche in mein Auto gefahren hat
Letzte Enttäuschung: oh. Sehr lange her.
Letzte Worte: “Ja, danke, auch so” (an der Kasse)
Letzte sexuelle Fantasie: Och da gibts immer neue, wenn ich meinen Schatz anschaue
Letzte merkwürdige Begegnung: am Samstag in meinem alten Hausflur, als zwei ältere Herren (Nachbarn) mir Müll im Keller andichten wollten. Und mich unglaubwürdig fragen “Und wann ziehen sie wieder hier ein?” (hab ja nur 8 Monate da gewohnt)
Letztes Mal amüsiert: Heute morgen über meine Katzen
Letztes mal verliebt: Seit 19.2. diesen Jahres jeden Tag ein Stückchen mehr.
Letztes Mal umarmt: heute morgen beim wachwerden.
Letztes Mal getanzt: Letzte Woche, als wir alte CDs durchgehört haben.
Letztes Konzert: Letztes Jahr in der Düsseldorfer Tonhalle, die “Wise Guys”
Letzte Website besucht: RP-online.de
Gestern haben wir den Müll aus meiner alten Wohnung in Essen entsorgt, Dienstag kommen dann die Möbelpacker.
Dann bin ich endlich komplett hier eingezogen, hab all meine Sachen hier, vor allem aber meine Couch, meinen Schreibtisch und meine CDs und DvDs und was ich sonst noch alles vermisst habe
Heute waren wir ein letztes Mal zum Packen in meiner alten Wohnung. Und was ich vor 2 Wochen nicht für möglich gehalten hätte: Es ist alles fertig verpackt, sogar die Rumpelkammer.
Nachmittags dann kamen noch der Paps von MamS, etwas später dann noch seine jüngere Schwester mit Kind und Mann. Da ist mir wieder (wie so oft in den letzte Tagen) bewusst geworden, wie sich mein Leben in den letzten 8 Monaten um 180° gedreht hat.
Vor einem Jahr noch:
- Single, keine Freunde
- In einem Bundesland, in dem ich mich nie wohlgefühlt habe
- Alleine mit meinem beiden Katzen in einer Zweizimmer-Wohnung
- Einen Job, der mir Spaß gemacht hat und mich nicht unterfordert hat
- Keine Familie in der Nähe, Weihnachten und Geburtstage meist alleine verbracht
Jetzt:
- Wieder zurück in meine Heimat gezogen
- Für mich den weltbesten Mann gefunden (Schatz, ich liebe dich)
- Besagter, weltbester Mann hat eine suuuuuperliebe und große Familie, die mich schon voll aufgenommen hat
- Ich wohne seit 1 1/2 Monaten mit ihm in einer Doppelhaushälfte. Dieses Haus hat an die 150 qm, Garten, Garage usw.
- Ich habe meinen tollen Job aufgegeben (um in die Heimat zurück zu können)
- Ich werde meine Geburtstage und Weihnachten voraussichtlich lange lange Zeit NICHT mehr alleine verbringen
Ich bin dankbar. Sehr.